Am 21. Januar – 22. Januar fand ein zweitägiger Workshop zur kommunalen Wärmeplanung mit Vertreterinnen und Vertretern der Ortschaften der KAG statt. Eingeladen waren alle Bürgermeisterinnen und Bürgermeister zu einem intensiven fachlichen Austausch über jede Gemeinde der Kooperationsregion.
Ziel des Workshops war es, die vorliegenden Analyseergebnisse vorzustellen, daraus abgeleitete Schlussfolgerungen und Entwicklungschancen zu erörtern sowie eine unverbindliche Einstufung der Ortsgebiete hinsichtlich ihrer Eignung für eine netzbasierte Wärmeversorgung vorzunehmen. Dabei wurden sowohl technische als auch strukturelle und organisatorische Rahmenbedingungen berücksichtigt.
Als örtliche Vertreter brachten die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister ihre Einschätzungen zum grundsätzlichen Interesse sowie zur Bereitschaft einer möglichen Umsetzung ein. Ebenso flossen Hinweise auf bereits bestehende private oder dezentrale Versorgungsstrukturen und der vorhandenen Flächen- und Akteurskulisse in den jeweiligen Gemeinden in die Bewertung ein. Bürgermeister, die aus terminlichen Gründen keinen direkten Gesprächstermin vor Ort wahrnehmen konnten, wurden im Nachgang individuell kontaktiert, um auch deren Einschätzungen in den Prozess einzubeziehen.
Die DSK-GmbH stellte die Ergebnisse der fachlichen Analysen vor und erläuterte die methodische Herleitung der Bewertungsgrundlagen. Darüber hinaus wurden auch allgemeine energetische Potenziale im Bereich erneuerbarer Energien sowie mögliche zukünftige Versorgungsoptionen mithilfe des interaktiven digitalen Zwillings visualisiert, erläutert und im Anschluss gemeinsam diskutiert.
Auf dieser Grundlage wurde gemeinsam und einvernehmlich eine Einstufung der Ortsgebiete vorgenommen in:
- Netzeignungsgebiete
- Dezentrale Versorgungsgebiete
- Prüfgebiete
Diese Einteilung stellt keinen verbindlichen Beschluss dar, sondern dient als strategische Arbeitsgrundlage für die weitere Ausarbeitung der kommunalen Wärmeplanung und weitergehenden Untersuchungen über die Wärmeplanung hinaus.
Die Ergebnisse der Gebietseinteilung sowie die dargestellten energetischen Potenziale sind den lokalen Printmedien sowie dem projektbezogenen interaktiven digitalen Zwilling zu entnehmen. Die digitale Darstellung basiert auf der Plattform ArcGIS Experience und ermöglicht eine transparente, räumlich differenzierte Einsicht in die aktuellen Planungsstände.
Link:https://experience.arcgis.com/experience/98406a7202154f00bdb21c3105fc7c54